Diese Anti-Serie ist so langsam wirklich angsteinflößend!
Bei Diego Schwartzman will einfach gar nichts mehr klappen. Der Argentinier, einer der beliebtesten Spieler auf der Tour und einst die Nummer acht der Welt, verliert und verliert und verliert. Das 3:6, 6:7 gegen Marco Cecchinato in Estoril bedeutete gar die siebte Niederlage direkt in der ersten Runde in diesem Jahr – bei nur zehn Starts.
Schwartzman selbst urteilte vor Wochen: „Bin nicht einmal wettbewerbsfähig“
So sagte Schwartzman schon Mitte Februar nach seiner Pleite beim Heim-Event in Buenos Aires: „Es ist hart, Erklärungen für dieses Match zu finden, für diesen Zeitpunkt in meiner Karriere. Mein Level ist sehr tief. Und im Moment bin ich nicht einmal wettbewerbsfähig.“ Ganz so katastrophal war es in Estoril aber nicht.
Diego ackerte, Diego versuchte alles, Diego ließ den Kopf nicht hängen. Nicht bei 4:5 und Aufschlag gegen sich im zweiten Satz, nicht beim 5:6, nicht einmal bei Matchbällen gegen sich. Die ersten beiden wehrte er im Tiebreak ab, den dritten aber dann nicht mehr. Gegen einen Gegner, der zwar auf Sand seine Stärken hat, diese aber zuletzt auch kaum zeigte. Cecchinato reiste mit einer 1:5-Bilanz aus den vergangenen sechs Sandplatz-Auftritten an – und ließ Schwartzmans Horror-Show trotzdem immer gruseliger werden.
Irgendwie sinnbildlich die Szenerie beim Matchball: Der Italiener spielte Diego mit einem butterweichen Vorhand-Stop so eiskalt aus, dass Schwartzman kurz davor war, den Ball aus dem Stadion zu dreschen. Aber selbst diese Art der Frustbewältigung wollte dann final nicht gelingen …
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(Bild © IMAGO / NurPhoto)




