Kein guter Tag für die deutschen Herren am Rothenbaum. Zumindest nicht, was die Resultate betraf …
Bei den Hamburg European Open musste ein DTB-Trio in Niederlagen einwilligen. Und das, obwohl alle drei deutschen Profis wirklich gute Leistungen boten. Das Highlight bildete am Abend Jan-Lennard Struff mit seinem couragierten Auftritt gegen Karen Khachanov.
In einer Neuauflage des Erstrundenduells von vor zwei Jahren lieferten sich „Struffi“ und sein Gegner erneut einen Krimi. Damals dauerte das Match knapp über zweieinhalb Stunden, ehe Khachanov nach einem 7:5 im dritten Satz jubeln durfte. Dieses Mal war es eine Spielzeit von knapp unter zweieinhalb Stunden, ehe er sich den Tiebreak des dritten Durchgangs sicherte. Kurz zuvor hatte Struff beim Stand von 6:5 zwei Matchbälle liegengelassen.
Zwei 18-jährige Deutsche schlagen sich wacker
Auch zwei deutsche Youngster wussten durchaus zu überzeugen. Der erst 18-jährige Max Rehberg schrammte sogar nur knapp an einer Sensation vorbei. Als Weltranglisten-830. führte der Wildcard-Starter gegen den erfolgreich durch die Quali bekommenen Slowaken Kovalik bereits mit 6:3, 4:2, ehe sich die größere Erfahrung des elf Jahre älteren Gegenübers durchsetzte. Kovalik siegte schließlich mit 3:6, 7:5, 6:1.
Der „Neu-Deutsche“ Marko Topo wusste ebenfalls – zumindest phasenweise – zu überzeugen. Topo, wie Rehberg erst 18 Jahre alt, spielt seit diesem Sommer für Deutschland (vorher Serbien). Nach dem gewonnenen Quali-Endspiel gegen Rudolf Molleker bekam er es auch mit einem Slowaken zu tun. Gegen Alex Molcan hieß es am Ende 5:7, 3:6 aus DTB-Sicht.
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(Bild (c) IMAGO)




