Unglaublich …
Kevin Krawietz hatte das dritte French-Open-Endspiel im vierten Jahr zum Greifen nahe – und musste mit Partnerin Nicole Melichar gegen Ulrikke Eikeri/Joran Vliegen (Norwegen/Belgien) nach einer 6:1, 5:2-Führung tatsächlich noch gratulieren. Knapp eine halbe Stunde später hieß es nach dramatischem Spielverlauf 6:1, 6:7, 7:10 aus deutscher Sicht.
Krawietz/Melichar lange Zeit mit 100-Prozent-Quote
Bis zum 5:2 im zweiten Satz – und dem Matchball beim 5:3 – lief es so glatt für die deutsche-amerikanische Kombination. Bärenstark beim eigenen Aufschlag, lange Zeit standen beim zweiten Service sogar 100 Prozent (!) auf dem Scoreboard (12 von 12 Punkte). Im ersten Satz verteilten Krawietz/Melichar gar einen „moralischen Bagel“, denn aus dem 0:1-Rückstand rasten sie zum 6:1.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs ging es so rasant weiter, denn der Deutsche und die Amerikanerin ließen die Spiele sieben bis neun in Serie folgen. 3:0, wenig später wie gesagt das 5:2. Doch plötzlich hatte jemand den Stecker gezogen. Irgendwie bekamen Eikeri/Vliegen immer noch den Schläger dazwischen, hatten bessere Lösungen parat – und sorgten damit tatsächlich noch für die überhaupt nicht mehr für möglich gehaltene Wende.
(Bild (c) IMAGO / Jürgen Hasenkopf)




