Binnen 5 Stunden! Youngster holt Titel & siegt beim Masters

Holger Rune hat auf spektakuläre Art und Weise Tennis-Geschichte geschrieben.

Der erst 18-Jährige musste um 11 Uhr zum Challenger-Endspiel im italienischen Sanremo ran. Sein Gegner: Francesco Passaro. Rune spielte ungewohnt unkonzentriert, schien nach dem 6:1 im ersten Satz den Faden verloren zu haben. Hatte zur Folge, dass er beim 2:4 und Breakball gegen sich mit dem Rücken zur Wand stand. Die Antwort?

Ganz, ganz groß. Der Däne holte 15:3-Punkte und damit 4:0-Spiele zum Titel. Danach sagte er dennoch selbstkritisch: „Ich habe mich richtig schlecht heute gefühlt, habe schrecklich geschlafen. Aber es geht nicht darum, wie man spielt, sondern darum, einfach zu gewinnen.“

Im Anschluss ging es direkt weiter von Italien nach Frankreich, wo beim Masters in Monte Carlo direkt das nächste wichtige Duell in der Quali auf dem Programm stand. Diesmal konnte der Youngster mit seiner Leistung mehr als zufrieden sein, schlug er mit Radu Albot doch einen ehemaligen Top-40-Spieler mit 6:2, 6:3. Im Endspiel bekommt es Rune am heutigen Sonntag mit dem Amerikaner Maxime Cressy zu tun.

Cobolli musste die Route entgegengesetzt zu Rune fahren

Ähnlich spektakulär war die Route für den Italiener Flavio Cobolli. Der 19-Jährige hatte am Ende des Tages sogar noch einen Weg mehr auf dem Tacho, musste erst in Monte Carlo ran, dann nach Sanremo – und dann direkt wieder nach Monte Carlo.

Der Grund: Ein erfreulicher. Cobolli siegte nämlich in der Masters-Quali überraschend deutlich mit 6:4, 6:2 gegen Lokalmatador Hugo Gaston. Im Quali-Finale geht es gegen den Finnen Emil Ruusuvuori.

Schade nur, dass Cobolli nicht mit einem Titel zurück im Gepäck reist. Denn im Doppel-Endspiel musste er sich nach einem Krimi denkbar knapp mit Partner Matteo Gigante gegen Geoffrey Blancaneaux/Alexandre Müller geschlagen geben.

Eine unglaubliche Geschichte wird aber auch der 19-jährige Cobolli erzählen können!

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(Bild (c) IMAGO / HochZwei/Syndication)