Völliger Irrsinn im Doppel-Halbfinale des WTA-1000ers von Miami: Nachdem Laura Siegemund und Vera Zvonareva im Matchtiebreak gegen Ekaterina Alexandrova/Zhaoxuan Yang bereits 4:9 zurücklagen, schlugen die Deutsche und ihre Partnerin irgendwie noch zurück und drehten den Entscheider zum 13:11. Wahnsinn!
Fünf Matchbälle abgewehrt und gewonnen
Zum Abschluss des Freitags gab es in Miami noch einmal richtig Drama. Das Damendoppel-Halbfinale hatte ohnehin beste Unterhaltung geboten, schon vor dem völlig kuriosen Schlusspunkt. Alexandrova und Yang hatten sich den ersten Durchgang verdient mit 6:3 geschnappt, Siegemund und Zvonareva im zweiten Satz zurückgeschlagen und mit 6:2 wieder ausgeglichen.
Im Match-Tiebreak zog die russisch/chinesische Paarung dann davon und sah bei 9:4-Führung bereits wie der sichere Sieger aus. Doch Siegemund und Zvonareva waren noch nicht geschlagen. 5:9, 6:9, 7:9, 8:9, 9:9. Der Ausgleich war tatsächlich geschafft. Und wenig später verwandelte das Duo mit dem eigenen dritten Matchball auch noch zum 13:11 – Geschichten, die nur das Tennis schreibt.
Für Siegemund und Zvonareva – US-Open-Siegerinnen von 2020 – könnte es bereits der zweite gemeinsame Turniererfolg in diesem Jahr werden. Das Paar hatte bereits in Lyon triumphiert. Im Miami-Finale geht es am Sonntag gegen das an Nummer eins gesetzte Duo Kudermatova/Mertens.
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(Bild © IMAGO / ZUMA Wire)




