Es ist zumindest ein kleiner Trost für Alexander Zverev, der zuletzt mit seinem Ausraster beim ATP-Turnier in Acapulco und mit seiner jüngsten Auftaktniederlage gegen Tommy Paul in Indian Wellsmit seiner jüngsten Auftaktniederlage gegen Tommy Paul in Indian Wells Rückschläge verkraften musste. Immerhin konnte er sich mit seinem Doppel-Partner Andrey Golubev bei diesem Masters in der kalifornischen Wüste für das Viertelfinale qualifizieren. Und dort hat der DTB-Star die große Chance, sich gleich doppelt zu revanchieren.
Doch schön der Reihe nach! In der Nacht von Montag auf Dienstag setzte sich das deutsch-kasachische Duo mit 7:6, 6:3 gegen Marcelo Arevalo aus El Salvador und Jean-Julien Rojer aus der Niederlande durch. Es war ein souveräner Auftritt von Zverev und dessen Partner, die vor allem mit ihrem Zu-Null-Tiebreak im ersten Satz ein Zeichen setzen konnten.
Zverev hat mit Paul und Fritz noch Rechnungen offen
Zur Belohnung bekommen es Zverev/Golubev im Viertelfinale mit zwei Lokalmatadoren zu tun: mit Taylor Fritz und eben jenem 24-jährigen Paul, der „Sascha“ vor wenigen Tagen an Ort und Stelle eine empfindliche Dreisatzniederlage beigebracht hatte. Die Aussicht auf eine zeitnahe Revanche dürfte den Deutschen zusätzlich motivieren. Und auch mit Fritz hat Zverev noch eine Rechnung in Indian Wells offen: Im vergangenen Jahr scheiterte er bei diesem 1000er-Turnier im Viertelfinale an dem US-Amerikaner.
Der Weltranglistendritte ist aktuell der letzte verbliebene deutsche Vertreter in Indian Wells. Im Einzel mussten bereits alle sechs DTB-Starter (Zverev, Struff, Koepfer, Altmaier, Otte, Kohlschreiber) die Segel streichen, im Doppel sind Kevin Krawietz/Andreas Mies und Tim Pütz (trat mit dem Neuseeländer Michael Venus an) nicht mehr mit von der Partie. Umso wichtiger also, dass Schwarz-Rot-Gold mit „Sascha“ im Doppel noch ein Ass im Ärmel hat …
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(Bild (c) IMAGO / Shutterstock)




