Sergiy Stakhosvky ist mittendrin. Noch vor nicht einmal zwei Monaten stand er bei den Australian Open auf dem Platz und wollte es über die Quali ins Grand-Slam-Hauptfeld schaffen – nun befindet sich der ukrainische Tennisprofi mitten im Krieg.
Der 36-Jährige meldete sich nach den schlimmen Angriffen von Russlands Machtinhaber Putin bei der Reservisten-Armee seines Landes und ist aktuell in Kiew stationiert. Der Stadt, die Putin seit Tagen versucht mit schwerem Beschuss einzunehmen. Stakhovsky ist also mitten im Kriegsgebiet.
Stakhovsky: „Novak, danke für deine Unterstützung“
Jetzt meldete sich kein geringerer als Novak Djokovic beim ukrainischen Tenniskollegen. Stakhovky postete ein Bild vom Whatsapp-Verlauf in den sozialen Medien: „Stako, wie geht es dir? Bist du im Einsatz? Ich denke an dich…hoffe, dass sich alles bald beruhigt. Lass mich bitte wissen, wohin man am besten finanzielle aber auch sonstige Hilfe schicken könnte.“
Der Ukrainer antwortete: „Novak, danke für deine Unterstützung. Die Ukraine ist dir dankbar.“ Die Botschaft von Djokovic ist auch deshalb so wichtig, weil sich der Serbe damit klar positioniert. Natürlich für die ukrainischen Menschen. Ganz im Gegensatz zu Teilen von Djokovic-Landsleuten, die sich in den vergangenen Tagen in Belgrad und anderen Städten mit Russland solidarisierten.
Ein starkes Statement von Novak Djokovic für den Frieden. Für seinen Tenniskollegen, für die Menschen in Kiew, für die Menschen in der gesamten Ukraine.
(Bild (c) Screenshot Instagram stako_s)




