Viel hat nicht gefehlt! Nach der ehemaligen Nummer eins der Welt Andy Murray, der aktuellen Nummer elf Felix Auger-Aliassime hätte Dominik Koepfer am Donnerstag beinahe auch die Nummer zehn der Welt rausgekegelt. Am Ende reichte es nicht ganz. Mit 6:4, 5:7, 2:6 unterlag der „Pitbull“ im Achtelfinale von Paris-Bercy dem starken Polen Hubert Hurkacz.
Die zweite Viertelfinalteilnahme bei einem Masters nach Rom 2020 blieb Koepfer allerdings verwehrt, weil er sein hervorragendes Niveau aus Satz eins nicht halten konnte. Der Lucky Loser agierte zunächst wie gewohnt mit enormem Spin und sehr gut platzierten Linkshänderaufschlägen. Koepfer holte sich das richtungsweisende Break zum 2:1, verteilte hervorragend und machte die Satzführung mit seinem zweiten Ass perfekt.
Koepfer geht die Puste aus
Nach einem Breakfestival zu Beginn des zweiten Durchgangs drehte sich allerdings der Wind. Hurkacz servierte nun immer besser, während beim Deutschen die Fehlerquote in die Höhe schnellte. Trotz drei abgewehrten Satzbällen musste Koepfer beim Stand von 5:6 das entscheidende Break hinnehmen.
Im dritten Satz war dem 27-Jährigen der Kraftverschleiss deutlich anzumerken. Hurkacz erwies sich beim Aufschlag nun endgültig als unüberwindbares Hindernis, sodass Koepfer zusehends die Lösungsmöglichkeiten abhanden gingen. Nach zwei Breaks zum 2:4 und 2:6 war der Traumlauf in der französischen Hauptstadt vorbei. Dennoch kann der Weltranglisten-58. mit Stolz auf diese sensationelle Turnierwoche zurückschauen. Für Hurkacz war es ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Premieren-Teilnahme an den ATP-Finals in Turin.
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(Bild (c) IMAGO/ HMB-Media)




