Das Hochgefühl nach der Halbfinalteilnahme in St. Petersburg ist schon wieder verflogen. Jan-Lennard Struff konnte den Rückenwind aus der russischen Millionenmetropole nicht zum Masters-Turnier nach Paris-Bercy mitnehmen. Gegen Qualifikant Tommy Paul kassierte der Deutsche am Dienstag eine glatte 3:6, 4:6-Erstrundenniederlage.
Struff hatte bereits beim Sandplatzturnier im Mai in Parma schlechte Erfahrungen mit dem 24-jährigen US-Amerikaner gemacht. Auch das zweite Aufeinandertreffen mit der Nummer 53 der Welt verlief nicht zufriedenstellend. Während der DTB-Profi behäbig ins Match startete, bewegte sich Paul hervorragend und übernahm sofort die Initiative.
Struff verliert erneut gegen Paul
Vor allem nach dem zweiten Aufschlag wurde Struff enorm unter Druck gesetzt. Logische Folge: Das Break zum 1:3 und der Verlust des ersten Satzes. „Struffi“ erspielte sich zwar noch mal eine Breakchance beim Stand von 2:4, das Timing der deutschen Nummer zwei war heute aber häufig nicht gut genug, um Paul in die Bredouille zu bringen.
Selbst die 3:1-Breakführung in Satz zwei gab Struff keinen nachhaltigen Auftrieb. Nachdem ein Rückhandslice des 31-jährigen Warsteiners ins Aus segelte, war der Vorteil umgehend wieder weg. Es kam noch schlimmer: Struff patzte mehrfach am Netz und gab sein zweites Aufschlagspiel in Folge ab. Paul machte es beim Ausservieren zwar noch mal spannend, ein Service-Winner mit dem zweiten Matchball war dann allerdings der Schlusspunkt unter dem verdienten Sieg des US-Boys.
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(Bild (c) IMAGO/ NurPhoto)




