Der „Pitbull“ beißt sich am Vorjahresfinalisten die Zähne aus Leaderboard : 4475810 Top : 4475800

Zweite Chance nicht genutzt! Nachrücker Dominik Koepfer musste sich am Mittwoch zum wiederholten Male in dieser Woche in Wien geschlagen geben. Gegen Vorjahresfinalist Lorenzo Sonego zog der deutsche Lucky Loser trotz couragierter Vorstellung in Runde eins mit 4:6, 3:6 den Kürzeren.

Koepfer war nach der Schulterverletzung von Cristian Garin nachträglich ins Hauptfeld gerutscht. Im Quali-Finale musste er sich dem Italiener Gianluca Mager geschlagen geben. Ein Italiener versalzte dem „Pitbull“ auch heute die Suppe. Sonego, der im Vorjahr Novak Djokovic mit 6:2, 6:1 aus der Wiener Stadthalle gefegt hatte, war auf dem #Glaubandich Court der etwas konstantere Spieler.

Koepfer kann Sonegos Aufschlag nicht knacken

Große Leistungsunterschiede zwischen der Nummer 23 und 62 der Welt gab es jedoch nicht. Koepfer konnte den ersten Satz lange ausgeglichen gestalten, allerdings ohne den zweifachen ATP-Champion bei dessen Aufschlag in Bedrängnis zu bringen. Sonego gelang dies besser. Nachdem der DTB-Profi die erste Breakchance beim Stand von 2:3 noch abwehren konnte, besiegelte ein Rückhandfehler zum 4:6 den Satzverlust.

Die größere Aggressivität im Spiel Sonegos ließ das Pendel auch im zweiten Durchgang zu Gunsten des Favoriten ausschlagen. Koepfer musste sein Service beim Stand von 1:2 abgeben und lief dem Rückstand in der Folge weitestgehend chancenlos hinterher. Aufgrund von sechs Assen und einer Erfolgsquote von 86 Prozent gewonnener Punkte über den ersten Aufschlag ließ sich der 26-Jährige aus Turin nicht mehr einholen.

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(Bild (c) IMAGO/ Xinhua)