Paukenschlag! Hard-Hitter knallt die 3 der Welt raus Leaderboard : 4475810 Top : 4475800

Mitfavorit Stefanos Tsitsipas ist raus! Die Nummer drei der Welt ist seiner Favoritenrolle im ersten Viertelfinale des Tages in Indian Wells nicht gerecht geworden. Verantwortlich dafür war der georgische Hard-Hitter Nikoloz Basilashvili, der dank eines überraschenden 6:4, 2:6, 6:4-Erfolgs erstmals im Halbfinale eines Masters steht.

Alles oder nichts – das Motto des 29-jährigen Außenseiters ging auf. Während Basilashvili unbeeindruckt von 42 Unforced Errors auf die Kugel einprügelte, agierte der Grieche über weite Strecken viel zu verhalten. Es mangelte an Raffinesse und Überraschungsmomenten im Spiel des French-Open-Finalisten. Bereits gegen Alex de Minaur und Fabio Fognini hatte sich Tsitsipas erst nach jeweils drei Sätzen durchgesetzt.

„Basi“ fegt wie ein Wüstensturm über Tsitsipas hinweg

Basilashvili nahm sofort auf dem Fahrersitz platz und zog mit dem Doppelbreak bis auf 4:1 davon. Der Aufschlagverlust zum 4:2 blieb ein Schönheitsfehler, der den Champion von München und Doha nicht vom verdienten Gewinn des ersten Satzes abhielt. Tsitsipas wirkte nicht spritzig und war weitestgehend nur Passagier.

Dies änderte sich im zweiten Durchgang erheblich. Nun bestimmte die Nummer zwei der Setzliste den Rhythmus, während Basilashvili zu extrem streute. Zwei Breakbälle, zwei Breaks zum 1:3 und 2:6 – Satzausgleich! Wer nun gedacht hatte, dass Tsitsipas den Finaldurchgang souverän von vorne wegspielen würde, sah sich getäuscht.

„Tsitsi“ agiert zu passiv

Plötzlich fiel der 23-Jährige wieder in alte Muster zurück und agierte zu fahrig. Basilashvili hielt hingegen unbeeindruckt an seinem Vollgastennis fest und krallte sich das Break zum 1:0. Selbst der zwischenzeitliche 2:2-Ausgleich brachte den Weltranglisten-36. nicht aus der Ruhe. Tsitsipas war heute nicht auf der Höhe seiner Schaffenskraft und ließ den Georgier schalten und walten.

Der bedankte sich für die Freiheiten mit dem Break zum 4:3 und wehrte die Chance zum Rebreak ab. Kurz darauf servierte Basilashvili seinen Premieren-Erfolg gegen einen Top-Drei-Profi vergleichsweise souverän aus. Alexander Zverev dürfte gewarnt sein. Gewinnt der Deutsche sein Viertelfinale im Anschluss gegen Taylor Fritz, kommt es am Samstag zum Duell mit dem Tennis-Scharfschützen aus Tiflis.

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(Bild (c) IMAGO/ Paul Zimmer)