Die Tennis-Welt schaut derzeit gebannt nach New York. Die US Open sind natürlich das beherrschende Thema – was auch sonst? Ein Blick auf die derzeit stattfindenden Challenger lohnt sich allerdings definitiv auch. Besonders ein Deutscher macht dort von sich reden: Tobias Kamke.
In der Rafa Nadal Academy stand der DTB-Profi im Viertelfinale gegen einen Nadal-Kumpel auf dem Court. Der Gegner: Fernando Verdasco, mit dem „Rafa“ im Davis Cup einige große Triumphe einfahren konnte. Und natürlich galt die Nummer zwei der Setzliste als – zumindest leichter – Favorit.
Kamke träumt vom ersten Challenger-Titel seit 2016
Doch der 35-jährige Kamke ließ sich davon überhaupt nicht aus der Ruhe bringen. Ganz im Gegenteil, er scheuchte den 38-Jährige nur so über den Hartplatz. Satz eins war mit einem 6:3 nach einer Dreiviertelstunde noch ziemlich ausgeglichen, Durchgang zwei endete dann in einer regelrechten Vorführung.
Vor allem, weil der Lübecker beim eigenen Aufschlag gar nichts anbrennen ließ. Kamke gewährte seinem Gegenüber nicht ein einziges Break. Sollte er so weiter servieren, dann scheint auf Mallorca der zwölfte Challenger-Titel der Karriere möglich. Der letzte ist übrigens schon eine Weile her und datierte aus dem Jahr 2016. Damals besiegte Tobias Kamke im Endspiel von Kasan einen gewissen Russens Namens Aslan Karatsev. Dessen Entwicklung seitdem ist hinlänglich bekannt.
(Bild (c) IMAGO / Hübner)




