Es hätte so schön sein können! Alexander Zverev und Jan-Lennard Struff fehlte nur noch ein Sieg, um sich eine große Chance auf Olympia-Edelmetall zu sichern. Doch im Viertelfinale scheiterte das DTB-Duo mit 3:6, 6:7 (4) am US-Doppel Austin Krajicek und Tennys Sandgren.
Die Blicke sprachen Bände. Nach dem das Match im Tiebreak des zweiten Durchgangs vorbei war, schlichen „Sascha“ und „Struffi“ gesenkten Hauptes vom Platz. Der Schmerz und die Enttäuschung in ihren Gesichtern war fühlbar. Beide hatten sich eine Olympia-Medaille sehnlichst gewünscht.
Zverev und Struff scheitern im Viertelfinale
Doch es sollte nicht sein an diesem erneut heißen und stickigen Tag in Tokio. Zverev und Struff liefen der Musik nach dem Aufschlagverlust zum 2:4 im ersten Satz bis zum Ende hinterher. In den entscheidenden Momenten waren die US-Boys griffiger – und zudem bei eigenem Service eine Macht.
Die beiden Deutschen wehrten in Satz zwei zwar zwei Breakbälle ab, in ihren Returnspielen konnten sie allerdings zu wenig Schaden anrichten. Dennoch war bis in den Tiebreak eine Wende möglich. Letzlich genügte Sandgren und Krajicek jedoch ein Minibreak, um das Halbfinal-Ticket zu lösen. Schade für das aufopferungsvoll kämpfende DTB-Doppel. Zumindest Zverev kann sich im Einzel noch eine Medaille sichern.
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(Bild (c) IMAGO/ Paul Zimmer)




