Die Zukunft hat längst begonnen. Casper Ruud gilt nicht erst seit dieser Saison als einer der vielversprechendsten „Young Guns“ auf der roten Asche. Dieses Prädikat bestätigte der 22-jährige Norweger auch in seinem Zweirundenmatch gegen Kamil Majchrzak. Ruud fegte den Polen mit 6:3, 6:2, 6:4 von Court 7 in Roland Garros – und damit aus dem Turnier.
Der Sieger von Genf, der zuletzt auch bei den Masters-Events in Monte Carlo und Madrid im Halbfinale stand, spielte Majchrzak weg wie ein Arrivierter. Dank seines kontrollierten, aber dennoch druckvollen Tennis von der Grundlinie, dominierte Ruud das Match mit der Attitüde eines Mitbewerbers um die ganz großen Titel.
Ruud bestätigt Topform in Roland Garros
Insbesondere die präzisen Topspinschläge mit der Vorhand halfen ihm dabei, den Weltranglisten-126. stets auf Abstand zu halten. Vor allem die Durchgänge eins und zwei waren geprägt von enormer Souveränität. Ruud sicherte sich die 2:0-Satzführung ohne Aufschlagverlust.
Nachdem er im dritten Akt ebenfalls schnell mit dem Doppelbreak auf 3:0 davongezogen war, schlich sich allerdings der Schlendrian in das Spiel des jungen Skandinaviers ein. Majchrzak holte sich beide Breaks zurück und war beim Stand von 4:4 wieder im Geschäft. Ruud erstickte den Ansturm jedoch mit dem vorentscheidenden Break zum 5:4 im Keim und servierte anschließend aus.
In Runde drei trifft die Nummer 15 der Setzliste entweder auf das spanische Nachwuchstalent Alejandro Davidovich Fokina oder den Niederländer Botic van de Zandschulp.
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(Bild (c) IMAGO/ Shutterstock)




