Trotz einer guten Leistung ist Jan-Lennard Struff in der zweiten Runde des ATP-Masters von Rom ausgeschieden. Der Warsteiner musste sich Andrey Rublev mit 7:6 (7), 1:6, 4:6 geschlagen geben.
„Struffi“ gewinnt hitzigen ersten Durchgang
Dass Struff am richtigen Tag in der Lage ist, jedem Spieler gefährlich zu werden, ist kein Geheimnis mehr. Die schlechte Nachricht für seine Gegner: Diese Tage häuften sich in den vergangenen Wochen. In München erreichte „Struffi“ das erste ATP-Finale seiner Karriere – in Rom machte er Rublev das Leben verdammt schwer.
Vor allem beim Aufschlag war der DTB-Star von Minute eins sehr sicher und souverän und ließ im gesamten ersten Durchgang nicht eine Breakchance zu. Auch beim Return machte Struff ordentlich Dampf. Leider blieben zwei Breakchancen zum 3:1 sowie zwei Satzbälle zum 6:4 ungenutzt. Schließlich musste ein – extrem enger – Tiebreak her. Mit einem Ass verwandelte Struff zum 9:7 – was der Russe mit einem wutentbrannten Schlägerwurf quittierte.
Rublev nutzt Chancen eiskalt aus
Doch in Satz zwei stellte Rublev unter Beweis, warum er zu den besten Spielern der Welt gehört. Eine Phase, in der Struff einige Fehler einbaute, nutzte der Weltranglistensiebte eiskalt aus. Mit zwei Breaks schoss Rublev davon und glich mit 6:1 wieder aus. Und auch in Satz drei verwandelte der 23-Jährige gleich seine erste Breakchance zum 2:1 – einer Führung, der Struff den gesamten Satz nachjagte.
Bei 5:4 servierte Rublev zum Match – als Struff plötzlich noch einmal zwei Breakmöglichkeiten bekam. Doch Rublev wehrte ab und verwandelte in einem hochdramatischen Aufschlagspiel schließlich seinen fünften Matchball zum 6 (7):7, 6:1, 6:4. In der dritten Runde kommt es nun zum Duell mit Roberto Bautista Agut, der sich gegen Christian Garin durchsetzen konnte.
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(Bild © IMAGO / Hasenkopf)




