Das hätte auch leichter gehen können: Dominic Thiem steht nach einem harten Stück Arbeit in der dritten Runde des ATP-Masters von Rom. Die österreichische Nummer eins setzte sich gegen Marton Fucsovics mit 3:6, 7:6 (5), 6:0 durch.
Thiem findet schlecht in die Partie
Er ist noch nicht wieder bei 100 Prozent: Schon in der letzten Woche war Thiem in Madrid anzusehen, dass er nach seiner kleinen Verletzungspause noch auf der Suche nach seiner Bestform ist. In der spanischen Hauptstadt unterlag der Österreicher im Halbfinale Alexander Zverev – in Runde eins von Rom ging es nun gegen Fucsovics.
Der Ungar stellte gerade in jüngerer Vergangenheit immer wieder seine Fähigkeit unter Beweis, am richtigen Tag für jedermann gefährlich werden zu können. Und das bekam Thiem schnell zu spüren. Gleich im ersten Spiel setzte es das Break, das Fucsovics sogleich zum 2:0 bestätigte. Der Weltranglisten-44. wirkte wacher, in den Ballwechseln agiler und vor allem abgebrühter.
Thiem bekommt die Partie nicht in den Griff
Zwar schaffte Thiem nach rund einer halben Stunde den Ausgleich zum 3:3, doch er bekam die Partie weiterhin nicht unter Kontrolle. Fucsovics schlug sofort wieder zurück und raste mit drei Spielen in Serie zum 6:3-Satzgewinn. Spätestens mit dem Break zum 3:1 für Fucsovics in Durchgang zwei schien die Sensation zum Greifen nahe.
Doch noch war die Nummer vier der Welt nicht geschlagen. Dieses Mal schaffte „Domi“ postwendend das Rebreak und konnte das Spiel zumindest in der Reihe halten. Ohne weitere größere Chancen auf beiden Seiten ging der Satz in den Tiebreak. Lange schaffte keiner der beiden Akteure ein Mini-Break – bis Fucsovics bei Satzball Thiem eine einfache Vorhand verlegte und damit den Entscheidungssatz herbeiführte.
„Dominator“ rast mit Satz drei davon
Damit war der Bann bei Thiem endlich gebrochen, während Fucsovics den vergebenen Chancen aus dem zweiten Durchgang hinterher trauerte. Der „Dominator“ raste schnell auf 5:0 davon und verwandelte wenig später zum 3:6, 7:6 (5), 6:0.
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(Bild © IMAGO / Alterphotos)




