Gestern feierte Laura Siegemund einen Erfolg über DTB-Kollegin Andrea Petkovic. Heute konnte sie diesen Sieg veredeln. Durch einen 4:6, 6:1, 6:0-Sieg über Aliaksandra Sasnovich im Quali-Endspiel von Madrid zieht die 33-Jährige ins Hauptfeld des WTA-Turniers ein. Auf dem Weg dorthin zeigte sie unglaubliche Comeback-Qualitäten und macht mit ihrer Gegnerin am Ende kurzen Prozess.
Los ging es aus Sicht der Deutschen gar nicht gut. Im ersten Satz haderte die Weltranglisten-59. extrem mit ihrem Service. Nicht einmal die Hälfte der Punkte holte sie bei erstem Aufschlag. Da halfen auch zwei eigene Breaks nichts. Dreimal musste Siegemund ihr Service abgeben. Nach knapp 50 Minuten konnte Sasnovich den Satz mit 6:4 für sich entscheiden.
Siegemund startet unfassbares Comeback
Dann kamen die wichtigsten Spiele des Matches. Im ersten Spiel des zweiten Satzes kämpfte Siegemund eine Viertelstunde darum, ihr Service zu halten – erfolglos. Doch statt mit Satz- und Break-Rückstand Trübsal zu blasen, startete die Rechtshänderin ein beeindruckendes Comeback und einen gewaltigen Lauf.
12 Spiele in Serie sicherte sich Siegemund anschließend satzübergreifend. Was ihr nicht nur einen 6:1-Satzerfolg im zweiten Durchgang brachte, sondern auch ein 6:0 im Decider. Und so belohnte sich die 33-Jährige nach zwei Stunden und vier Minuten für eine kämpferisch überragende Leistung mit dem Sieg und dem damit verbundenen Einzug ins Hauptfeld von Madrid.
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