Rafael Nadal hat seine beeindruckende Sandplatz-Form unterstrichen und sich problemlos ins Viertelfinale des ATP-Masters von Monte Carlo gespielt. Der 34-Jährige bezwang Grigor Dimitrov problemlos mit 6:1, 6:1.
Nadal absolut unantastbar
Es war gerade einmal sein zweites Match auf der roten Asche in diesem Jahr – und schon wieder scheint „Rafa“ auf seinem Lieblingsbelag nahezu unbezwingbar zu sein. Während am Donnerstag namhafte Konkurrenten wie Alexander Zverev und Novak Djokovic die Segel streichen mussten, führte Nadal völlig unaufgeregt die nächste meisterhafte Performance auf.
Auf dem Papier sah es so aus, als könnte Grigor Dimitrov – immerhin die Nummer 17 der Welt – eine erste echte Prüfung für den „King of Clay“ darstellen. Doch Nadal ließ von Beginn an wenig Zweifel an seiner Herrschaft aufkommen. Mit zwei brutalen Vorhänden prügelte er das erste Spiel auf die Anzeigetafel, ehe der Bulgare das Break zum 2:0 mit einigen Doppelfehlern beinahe ehrfürchtig hinterher schenkte.
Dimitrov ratlos – Nadal eiskalt
Nach nur 17 Minuten stand bereits das 5:0 auf der Anzeigetafel. Und das, obwohl Dimitrov – abgesehen von dem kleinen Aufschlag-Hänger zu Beginn – nicht allzu viel falsch machte. Weitere zehn Minuten später stand der Satz mit 6:1 in den Büchern. Für Dimitrov war an diesem Nachmittag nichts zu holen.
Mit ratlosem Blick und der Hand in der Hosentasche wartete Dimitrov nach dem neuerlichen Break im ersten Spiel des zweiten Satzes auf den Aufschlag seines unbezwingbar anmutenden Gegenüber. Ganz nach dem Motto: „Was soll ich denn noch machen?“ Nach dem 0:3 kochte der Frust beim 29-Jährigen über. Nach einem unerzwungenen Fehler, die sich in dieser Phase wieder häuften, musste das Racket dran glauben.
Doch auch das nützte natürlich nichts. Nadal blieb unerbittlich und arbeitete seelenruhig weiter am zweiten Kanter-Sieg im Fürstentum in Serie. Federico Delbonis war beim 6:1, 6:2 am Vortag mit drei Spielen davongekommen – für Dimitrov reichte es nur zu zweien. Nach gerade einmal 55 Minuten verwandelte der Spanier zum hochverdienten 6:1, 6:1.
Wartet im Viertelfinale der erste echte Prüfstein?
Im Viertelfinale trifft Nadal auf der Jagd nach Titel Nummer zwölf in Monaco nun entweder auf Andrey Rublev oder Roberto Bautista Agut. Beide gehören zu den formstärksten Spielern der Tour und stellten ihr Können auf der roten Asche in der Vergangenheit oft genug unter Beweis. Ob das reicht, um diesen Nadal ins Schwitzen zu bringen, steht allerdings auf einem anderen Blatt.
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(Bild © IMAGO / PanoramiC)




