Lange sah es nach einer klaren Angelegenheit für Tsitsipas aus – dann schlug Hurkacz brutal zurück. Im Viertelfinale des ATP-Turniers von Miami setzte sich der Pole mit 2:6, 6:3, 6:4 durch und zog ins erste Masters-Halbfinale seiner Karriere ein.
Tsitsipas rauscht mit Satz eins davon
Für Hurkacz war es das zweite Masters-Viertelfinale seiner Karriere. Tsitsipas, der mit 22 Jahren zwei Jahre jünger ist als der Pole, sammelte auf dieser Bühne bereits deutlich mehr Erfahrung. Und die spielte der Zweite der Setzliste im ersten Satz gnadenlos aus. Zwar umkämpften die beiden Akteure die ersten Aufschlagspiele lange und hart, doch der Grieche war effektiver in der Chancenverwertung.
Mit drei Spielen in Serie jagte der Weltranglistenfünfte auf 6:2 davon und stieß die Tür zum Halbfinale weit auf. Und damit nicht genug. Zum 1:0 schnappte Tsitsipas sich in Satz zwei gleich das nächste Break. Jetzt schien die Messe endgültig gelesen. Doch Hurkacz war noch nicht fertig.
Hurkacz schlägt aus dem Nichts zurück
Zum 2:2 glich der 24-Jährige wieder aus, legte zum 5:3 dann sogar noch ein Break nach. Völlig überraschend war die Partie wieder offen und Hurkacz stellte die Uhren bei eigenem Service wieder auf Anfang. Auch im dritten Durchgang zeigte der Weltranglisten-37. sich bissiger. Im fünften Spiel vergeigte Tsitsipas bei Breakball gegen sich einen Schmetterball – und plötzlich schien die Sensation möglich.
Und so kam es auch. Bei eigenem Aufschlag verteidigte Hurkacz die Führung und verwandelte nach 2:20 Stunden zum 2:6, 6:3, 6:4 und bejubelte den Einzug in sein erstes Masters-Halbfinale überhaupt. Dort bekommt er es nun entweder mit Legenden-Sohn Sebastian Korda oder Andrey Rublev zu tun.
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(Bild © IMAGO / MediaPunch)




