„Ich hoffe, ich spiele dieses Jahr nicht mehr gegen dich“, sagte Marton Fucsovics augenzwinkernd in Richtung Andrey Rublev, nachdem ihm dieser kürzlich in Dubai erneut die Show gestohlen hatte. Der Wunsch des Ungarn ging nicht in Erfüllung: In der zweiten Runde des Masters in Miami kassierte der 29-Jährige seine vierte Niederlage gegen Rublev in März 2021! Der Russe ließ seinem Kontrahenten am Montagabend beim 6:2, 6:1 erneut keine Chance. Rublev ist der neue Angstgegner Nummer eins von Fucsovics – und bleibt das auch.
Die Chronologie dieser außergewöhnlichen Pleitenserie:
7. März: Rublev schlägt Fucsovics im Finale von Rotterdam (7:6, 6:4).
11. März: Rublev zieht ins Halbfinale von Katar ein – per Walkover gegen Fucsovics.
18. März: Rublev besiegt den Ungarn im Viertelfinale von Dubai (7:5, 6:2).
29. März: Rublev macht den Achtelfinal-Einzug in Miami perfekt – mit einem Sieg über Fucsovics (6:2, 6:1).
Zugegeben: Der 23-Jährige präsentiert sich aktuell in einer beeindruckenden Form und ist daher ein Geheimfavorit auf den Turniersieg in Miami – vielleicht sogar mehr als das. Gegen Rublev würden sich ganz andere Stars die Zähne ausbeißen. Allerdings hatte niemand das Pech, gleich viermal in drei Wochen das „Los“ Rublev zu ziehen – einschließlich des Walkover-Matches in Katar wohlgemerkt.
Diese Negativserie hatte der Ungar (ATP #40) natürlich auch im Kopf, als er in Miami erneut mit seinem Angstgegner auf den Grandstand auflaufen musste. Diese Tatsache war seinem Spiel ebenso anzumerken wie das harte Erstrundenmatch gegen Thanasi Kokkinakis, das Fucsovics noch in den Knochen zu haben schien.
Eine Machtdemonstration des Russen
Von Beginn an wirkte er nahezu chancenlos, denn Rublev gelang nahezu alles. Alleine im ersten Satz machte der Russe zu 93 Prozent den Punkt, wenn sein erster Aufschlag kam. Dem hatte Fucsovics nicht viel entgegenzusetzen. Und das musste er sich im weiteren Verlauf entnervt eingestehen. Das Lachen war ihm sichtlich vergangen – im Gegensatz zu seinem siegreichen Kontrahenten:
Nach nur 54 Minuten war das – aus Sicht des Ungarn hoffentlich wirklich vorerst letzte – Match gegen Rublev Geschichte. Dieser bekommt es im Achtelfinale übrigens mit Aufschlagriese Marin Cilic aus Kroatien zu tun.
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(Bild © IMAGO / Paul Zimmer)




