Es war der Aufreger des Morgens. Mitten im Match von Alexander Zverev und Dominik Koepfer erschütterte plötzlich ein Erdbeben das Stadion im mexikanischen Acapulco.
Erdbeben schlägt mitten im Ballwechsel zu
Im ersten Spiel des zweiten Satzes begannen für etwa zehn Sekunden auf einmal die Fernsehkameras zu wackeln, während ein leichtes Grummeln im Stadion zu vernehmen war. „Ich wusste nicht, was passiert ist. Und Dominik auch nicht“, erzählte Zverev nach dem Match. „Die Lichter fingen an zu zittern. Aber die Zuschauer spürten es mehr als wir. Wir rannten auf dem Platz herum und mussten einen Punkt während des Erdbebens spielen.“
Das Epizentrum des Bebens mit einer Stärke von 5,7 auf der Richter-Skala lag derweil noch rund zwei Autostunden von Acapulco entfernt. „Ich hoffe, allen um den Ort des Erdbebens geht es gut“, ergänzte Zverev. „Letztes Jahr gab es eine ähnliche Situation. Ich nehme an, das ist in dieser Region normal.“
Finale am Sonntag gegen Tsitsipas
Aus sportlicher Sicht lief der Abend für die deutsche Nummer eins indes erfolgreich. Mit einem 6:4, 7:6 (5) über Landsmann Koepfer zog „Sascha“ zum zweiten Mal nach 2019 ins Finale des mexikanischen Hartplatz-Turniers ein. Im Endspiel trifft er dort morgen auf den Weltranglistenfünften Stefanos Tsitsipas.
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(Bild © IMAGO / Hasenkopf / myTennis Montage)




