Nach dem Befreiungsschlag folgte die Ernüchterung. Jan-Lennard Struff konnte seinen Erstrundensieg in Dubai nicht veredeln. Gegen den starken Kanadier Denis Shapovalov musste er sich am Dienstag deutlich mit 1:6, 3:6 geschlagen geben. Bei den letzten vier Duellen mit „Shapo“ durfte noch der Deutsche jubeln.
„Struffi“ hatte am Vortag nach zuletzt drei Auftaktniederlagen in Folge endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern dürfen. An die souveräne Vorstellung gegen den Kasachen Mikhail Kukushkin konnte er gegen den Weltranglistenzwölften allerdings nicht nachhaltig anknüpfen.
Struff kann Shapovalov nicht die Stirn bieten
Das lag in erster Linie an Shapovalov. Der 21-jährige-Linkshänder ließ Struff kaum zur Entfaltung kommen. Mit seinen gewaltigen Grundschlägen drängte er den DTB-Profi permanent in die Defensive. Wenn Struff selbst das Tempo anzog, ließ er häufig die nötige Präzision vermissen.
Dementsprechend einseitig verlief der erste Satz. Nach weniger als 20 Minuten stand es bereits 0:5 aus Sicht des 30-jährigen Warsteiners. Die kalte Dusche verfehlte ihre Wirkung nicht. In Durchgang zwei kam Struff etwas besser mit dem kompromisslosen Spiel des Favoriten zurecht.
Für eine Wende im Match reichte dies allerdings nicht. Nach dem Aufschlagverlust zum 2:3 lief der Weltranglisten-39. dem Breakrückstand vergeblich hinterher. Shapovalov, der in Dubai an Position drei gesetzt ist, machte den Sack zu und trifft nun im Achtelfinale auf den Polen Hubert Hurkacz.
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(Bild (c) IMAGO / Hasenkopf)




