Die 19-jährige Iga Swiatek bleibt eine der Top-Attraktionen im weltweiten Damen-Tennis. Die Polin machte mit der ehemaligen Top-Ten-Spielerin Belinda Bencic im Finale von Adelaide am Samstagmorgen (deutsche Zeit) kurzen Prozess. Nach nur etwas mehr als einer Stunde stand sie als Turniersiegerin fest, siegte souverän mit 6:2, 6:2.
Auf dem Weg zu ihrem ersten Turniersieg seit den French Open im vergangenen Oktober und ihrem ersten Triumph auf Hartplatz überhaupt ließ Swiatek keine Fragen offen. Die Warschauerin marschierte ohne Satzverlust (mit Siegen über Brengle, Inglis, Collins und Teichmann) ins Finale, wo sie ihren beeindruckenden Lauf in Adelaide fortsetzen konnte.
Für Bencic, die zuvor im Halbfinale bei ihrem harten Dreisatzmatch gegen US-Wunderkind „Coco“ Gauff Körner gelassen hatte, war Swiatek in dieser Form eine Nummer zu groß. Während bei der Polin vieles locker und leicht wirkte, musste sich die Schweizerin die meisten Punkte unter hohem Aufwand erkämpfen.
Mit 8 Doppelfehlern kann man Swiatek nicht bezwingen
Ein Beleg für den enormen Druck der späteren Turniersiegerin: die acht Doppelfehler von Bencic, die bei ihrem eigenen Aufschlag dermaßen unter Druck stand, dass sie viel, ja zu viel, riskieren musste. Die stärkste Phase hatte Swiatek in Folge ihres Breaks zum 4:2 im ersten Satz, als sie insgesamt fünf Spiele in Folge gewann – und damit ihre Kontrahentin kalt erwischte.
Nachdem die 19-Jährige bei den Australian Open im Achtelfinale an Simona Halep gescheitert war, darf sie sich nun doch noch über einen glorreichen Moment in „Down Under“ freuen. Es dürfte nicht ihr letzter gewesen sein …
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(Bild © IMAGO / Icon SMI)




