Dieser Deutsche schiedst Djokovic vs Medvedev Leaderboard : 4475810 Top : 4475800

Größer könnte die Ehre nicht sein: Nico Helwerth bekommt die ganz große Bühne zuteil. Der 35-jährige Stuttgarter wurde als Schiedsrichter für das Australian-Open-Endspiel zwischen Novak Djokovic und Daniil Medvedev eingeteilt (Sonntag, ab 9.30 Uhr live bei DAZN und Eurosport).

Alle schauen natürlich auf die beiden großen Protagonisten – und das soll natürlich auch aus Sicht von Helwerth so bleiben. Besagt doch der Volksmund, dass ein guter Schiedsrichter derjenige ist, der nicht auffällt. Dabei bieten die beiden Weltklasse-Spieler, aber dennoch auch speziellen Charaktere Djokovic und Medvedev durchaus gelegentliches Konfliktpotenzial.

Debütant bei den Herren – 22. Endspiel bei den Damen

Für Helwerth wird es das erste Einzel-Endspiel bei einem Grand Slam sein (im Doppel leitete er 2019 das Damen-Endspiel in Paris). Allgemein ist der Stuhlschiedsrichter aber schon länger auf der großen Tennisbühne aktiv, schiedste bereits bei allen vier Majors und kam auch bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio zum Einsatz.

Ganz anders war übrigens die Schiedsrichter-Konstellation im Damen-Finale zwischen Naomi Osaka und Jennifer Brady. Da war die Offizielle die mit Abstand Grand Slam erfahrenste Akteurin, denn die Britin Alison Hughes leitete bereits ihr sage und schreibe 22. Endspiel.

Wenn Helwerth seinen Job am Sonntag ähnlich souverän macht, denn werden alle Augen komplett auf Djokovic und Medvedev gerichtet sein. Eben so, wie es sich für einen guten Schiedsrichter gehört.

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(Bild (c) imago images / Jürgen Hasenkopf)