Vor einem Jahr war Karatsev noch zu schlecht für die Quali Leaderboard : 4475810 Top : 4475800

„Es ist unglaublich!“ Wie schnell sich ein Sportlerleben ändern kann, erfährt aktuell Aslan Karatsev. Vor 13 Monaten noch völlig unbekannt, darf sich der 27-Jährige Russe nun Grand-Slam-Halbfinalist nennen.

Anfang der Saison 2020 war Karatsev nämlich nur die Nummer 292 der Welt – und hatte es damit nicht einmal in die Qualifikation für die Australian Open geschafft. Ein Spieler in den Niederungen der Profi-Tour, immer an der Grenze zum kompletten Unsichtbaren.

Top-10-Akteur geschlagen, 0:2-Rückstand gedreht, Dimitrov rausgehauen

Das hat sich nun binnen knapp einer Woche komplett geändert. Aslan Karatsev? Klar, kennt man. Ein 6:0, 6:1, 6:0 als Qualifikant, Top-10-Akteur Diego Schwartzman in drei Sätzen weggefegt, gegen Felix Auger-Aliassime einen 0:2-Satzrückstand noch umgebogen.

Er sollte doch nun nicht auch noch gegen Grigor Dimitrov …? Doch, sollte er. Karatsev ist der Mann der Stunde – gibt sich aber selbst völlig bescheiden und entspannt. Weil er weiß, dass er mittlerweile eben gut genug ist für diese große Bühne. Schon jetzt ist ihm der Sprung unter die Top 50 sicher, bei einem Halbfinal-Triumph würde er sogar unter die Top 30 klettern.

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(Bild (c) imago images / AAP)