Genugtuung für Stebe nach Quali-Aus bei Australian Open

Es war einmal ein DTB-Trio – doch jetzt ruhen sämtliche Hoffnungen der deutschen Tennisfans bei den Great Ocean Road Open auf Cedrik-Marcel Stebe, da seine beiden Landsmänner bei diesem Australian-Open-Vorbereitungsturnier in Melbourne ausgeschieden sind. Der 30-Jährige hat seine Sache am besten gemacht und sich mit 6:4, 6:4 gegen Hugo Dellien behauptet.

Dominik Koepfer, Nummer 68 der Welt: Ausgeschieden in Runde eins gegen Christopher O’Connell. Yannick Hanfmann, Nummer 101 der Welt: Ausgeschieden in Runde eins gegen Mario Vilella Martínez. Stebe, Nummer 128 der Welt: Nach Sieg über den Bolivianer in Runde zwei. Oder anders ausgedrückt: Der von den drei DTB-Startern im ATP-Ranking am niedrigsten platzierte Profi ist die letzte deutsche Hoffnung beim ATP-Turnier in Adelaide, das 2021 aufgrund der Corona-Pandemie ausnahmsweise in Melbourne stattfindet.

Stebe: Ein Sieg für das Gemüt

Am frühen Dienstagmorgen (deutsche Zeit) präsentierte sich Stebe in „Down Under“ von seiner effizienten Seite. Im ersten Satz reichte ihm ein Break zum 4:3, im zweiten Satz war er nach einem 2:4-Rückstand genau im richtigen Moment zur Stelle und konnte seinem Gegner zweimal in Folge den Aufschlag abnehmen. Kam sein erster Aufschlag, ging der Punkt zu 78 Prozent an den Deutschen.

Ein wichtiger Sieg für das Selbstvertrauen des 30-Jährigen, der noch im November bei dem Challenger in Parma triumphieren konnte, zuletzt allerdings die Qualifikation für die Australian Open verpasst hatte (aufgrund einer Niederlage in der entscheidenden Quali-Runde gegen Viktor Troicki). Einen großen Namen hat Stebe nun auch in der nächsten Runde in Melbourne vor sich, wenngleich die erfolgreichste Zeit des früheren Top-10-Spielers Kevin Anderson (ATP #82) auch schon eine Weile zurückliegt.

Ebenfalls am Dienstag spielte Stebes DTB-Kollege Hanfmann, der gegen den Spanier Vilella Martínez den Kürzeren zog. Der Deutsche unterlag zwar glatt in zwei Sätzen, war bei dem 6:7 (2), 4:6 jedoch nicht weit von Erfolgserlebnissen entfernt.

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(Bild © imago images / Claudio Gärtner)