Andrey Rublev hat in seinem dritten Match bei den ATP Finals seinen ersten Sieg gefeiert. Der Russe setzte sich im „Dead Rubber“ mit 6:2, 7:5 gegen Dominic Thiem durch.
Rublev spielt befreit auf
Schon vor der Partie war das Schicksal von Thiem und Rublev entschieden. Nach zwei Siegen stand der Österreicher sicher an der Spitze von Gruppe „London“, sein Herausforderer hatte so oder so keine Chance mehr aufs Weiterkommen. Und das spiegelte sich im Matchverlauf wieder. Rublev, der seinen ersten beiden Finals-Matches überhaupt zwei Niederlagen einstecken musste, spielte sichtbar befreit auf. Nach einem schnellen Break im ersten Spiel legte er mit einem sehenswerten Vorhand-Passierball gleich das zweite Break zum 3:0 nach. Nach nur 28 Minuten ging der Satz mit 6:2 an den 23-Jährigen.
Ein ähnliches Bild zeigte sich im zweiten Durchgang: Thiem produzierte den ein oder anderen unnötigen Fehler zu viel und musste ein frühes Break zum 1:2 hinnehmen. Rublev, der 2020 fünf Titel gewinnen konnte, musste sein Service nach einer unkonzentrierten Phase zwar ebenfalls einmal abgeben, biss sich aber schnell wieder rein und holte sich den Vorsprung zum 6:5 zurück. Bei eigenem Service brachte er das Match ungefährdet über die Ziellinie und bejubelte seinen ersten Triumph beim Jahresabschlussturnier. Und wenn er 2021 genauso weitermacht, lassen die nächsten sicher nicht allzu lange auf sich warten.
Thiem am Samstag im Halbfinale
Für Thiem geht es trotz der Niederlage am Samstag im Halbfinale weiter. Mögliche Gegner sind Novak Djokovic und Alexander Zverev, die sich am Freitag im entscheidenden Spiel der Gruppe „Tokio“ gegenüberstehen. Einen Wehrmutstropfen hat die Niederlage aber doch: Das Sprung auf Rang zwei in der Weltrangliste ist für Thiem – zumindest in diesem Jahr – nun nicht mehr möglich.
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