Drei Spiele, drei Siege. Daniil Medvedev ist aktuell in London die heißeste Ware überhaupt. Wer den Titel holen will, muss am Russen vorbei.
Das bekam nun nach Novak Djokovic und Alexander Zverev auch Diego Schwartzman zu spüren. Der Argentinier, zuvor zweimal chancenlos, wollte gegen Medvedev immerhin den Ehrenpunkt einfahren. Doch daraus wurde nichts, da „Turbo-Daniil“ es wieder eilig hatte. 6:3, 6:3 hieß es nach nur 73 Minuten.
Nun wartet „Rafa“
Mit den jüngsten Erfolgen und dem 4:0 im direkten Vergleich im Rücken legte Medvedev auch gegen „Peque“ furios los. Direkt im ersten Aufschlagspiel ließ er zwar noch drei Breakchancen liegen, kurz darauf war es beim 2:1 aber bereits geschehen. Da der Weltranglisten-4. beim eigenen Service ohnehin überhaupt nichts anbrennen ließ – und sogar noch ein weiteres Break nachlegte – war das 6:3 sicher. Mit einem herrlichen Vorhand-Passierball verwandelte Medvedev zur Satzführung nach 37 Minuten.
Auch im zweiten Durchgang schlug Medvedev früh entscheidend zu. Das Break zum 3:1 war bereits der Matchwinner, per Rückhand war der Favorit entscheidend erfolgreich. Schwartzman erspielte sich direkt im Anschluss zwar zwei Chancen aufs Rebreak, doch Medvedev vereitelte diese spielend leicht. Unter anderem mit einem seiner – bis zu diesem Zeitpunkt – 26 Winner. Unaufhaltsam raste er im Anschluss zum nächsten Kantersieg.
Nun heißt es ganz schnell Kraft zu tanken und die Reserven wieder aufzufüllen, denn bereits in weniger als 24 Stunden wartet kein geringerer als Rafael Nadal. Im zweiten Halbfinale des Tages wird ab 21 Uhr (im Livestream bei TennisTV und im TV bei Sky) der zweite Endspielteilnehmer ermittelt.
(Bild (c) imago images / Xinhua)




