Kevin Krawietz und Andreas Mies haben trotz einer weiteren soliden Vorstellung das dritte Tour-Finale in Folge verpasst. Gegen das Duo Kubot/Melo unterlagen die DTB-Stars mit 6:4, 4:6, 8:10.
„Kramies“ in Wien Schreck der Doppelstars
Obwohl gegen die drittgesetzte Paarung heute Schluss war, steht unter dem Strich eine sehr erfolgreiche Woche in Wien. Zum dritten Mal ging es gegen echte Doppelspezialisten, schon in den ersten beiden Runden mussten mit Peers/Venus und Pavic/Soares gleich vier Grand-Slam-Champions die Segel gegen das deutsche Team streichen. Auch gegen das polnisch/brasilianische Duo sah es lange gut aus. Nahezu fehlerfrei bei eigenem Aufschlag rauschten Krawietz und Mies zu Beginn von einem Aufschlagspiel zum nächsten. Anders als ihre Gegner, die beim Service mächtig unter Druck gerieten. In beinahe jedem Spiel gab es Breakbälle abzuwehren und zum 3:2 gelang den „Kramies“ dann das einzige Break des Satzes.
Auch im zweiten Durchgang blieb das deutsche Team konzentriert, doch auch Kubot und Melo fanden jetzt souveräner durch die eigenen Aufschlagspiele. In der Endphase des Satzes gab es dann Chancen auf beiden Seiten und dieses Mal nutzten die Drittgesetzten jene eiskalt aus und erzwangen mit 6:4 den Entscheidungsdurchgang. Im Match-Tiebreak lieferten sich beide Teams ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen, ohne, dass sich eine Partei einen echten Vorsprung erspielen konnte. Mit 10:8 triumphierten Kubot/Melo nach knapp anderthalb Stunden schließlich hauchdünn.
(Bild © imago images / GEPA Pictures)




