Er hat im Fußball so ziemlich alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Mit dem FC Bayern sammelte er große Erfolge (achtmal Deutscher Meister, siebenmal DFB-Pokalsieger, einmal Champions-League-Sieger), mit der deutschen Nationalmannschaft wurde er 2014 in Brasilien Weltmeister. Aktuell hält sich Ex-Profi Bastian Schweinsteiger vom grünen Rasen – mit Ausnahme seiner Experten-Tätigkeit für die ARD – jedoch weitestgehend fern, wie er im kicker verraten hat.
„Aktuell habe ich lieber einen Tennisschläger in der Hand“, lautet „Schweinis“ Liebeserklärung an den „Weißen Sport“. Von ungefähr kommt sein Tennis-Faible allerdings nicht, da der 36-Jährige bekanntlich mit einer ehemaligen Nummer eins der Welt verheiratet ist. Ana Ivanovic, der Schweinsteiger 2016 das Ja-Wort gab, gewann acht Jahre zuvor die French Open und führte das WTA-Ranking in demselben Jahr zwölf Wochen lang an.
Schweinsteiger über seine Tennis-Chancen gegen Ivanovic: „Der Glaube sinkt.“
Der ehemalige Fußball-Nationalspieler besuchte in den vergangenen Jahren immer wieder Tennis-Matches seiner Liebsten, die sich – genau wie ihr Ehemann – aus dem aktiven Profi-Sport zurückgezogen hat. Dennoch ist Tennis für das Paar natürlich weiterhin ein großes Thema. Im direkten Duell auf dem Court hat Schweinsteiger nach eigenen Angaben allerdings „eine schwierige Ausgangslage“.
Mit einem Augenzwinkern erklärte der frühere Bayern-Profi mit Blick auf die Tennis-Matches mit seiner Ana: „Ich habe immer eine Chance, aber der Glaube sinkt.“
Letztendlich geht es nicht immer um Sieg oder Niederlage, sondern darum, in einer Partnerschaft ein gemeinsames Hobby zu teilen – dafür ist dieser Sport wie gemacht. Oder um es anlässlich Schweinsteigers Liebeserklärung auf Bayrisch zu sagen: Mia san Tennis!
(Bild (c) imago images / Sven Simon / Hasenkopf / Montage)




