Es war schon eine ziemlich skurrile Statistik, die Dennis Novak vor dem Köln-Auftakt umgab. Denn vor der Erstrundenpartie bei den bett1HULKS hatte der Österreicher zuletzt 13 (!) Mal in Serie im Hauptfeld verloren, wenn es gegen einen Rechtshänder ging. Dieser Lauf endete nun.
Gegen Jordan Thompson zeigte Novak eine von Beginn an konzentrierte Leistung. Besonders wenn es eng wurde, war der Weltranglisten-94. zur Stelle. Hatte zur Folge, dass er drei der vier Breakbälle des Australiers abwehren konnte. Thompson hingegen hatte Probleme mit dem Return des Österreichers, hatte insgesamt elf Breakbälle gegen sich und musste viermal den Aufschlag abgeben. Diese miserable Quote resultierte in einem 6:3, 6:3 für Novak.
Nun wartet ein Enfant terrible
Nach nur 76 Minuten war es der erste Matchball, den der 27-Jährige zum Beenden des Rechtshänder-Fluchs verwandeln konnte. Deutlich sichtbar die Folge des Österreichers, der jetzt vor einer interessanten Aufgabe steht.
Im Achtelfinale wartet nämlich der an Position vier gesetzte Benoit Paire. An guten Tagen ein äußerst schwer zu bespielender Gegner. Aber an schlechten Tagen, wie zuletzt häufig vorkommend, ist für Dennis Novak definitiv etwas anders. Aber Vorsicht: Paire ist Rechtshänder.
(Bild (c) imago images / AAP)




