Es waren über drei Stunden skurrile Szenen, die sich auf dem Court 14 abspielten. Kiki Bertens und Sara Errani lieferten sich ein hochdramatisches, verrücktes, teilweise irrwitziges Duell.
Unglaubliche 24 Breaks standen am Ende zu Buche. Zehn davon in Serie im dritten Durchgang. Es schien so, als wollte keine Spielerin den Deckel draufmachen auf dieses Wechselbad der Gefühle. Letztlich hatte dann doch die Niederländerin ein Erbarmen mit der Gegnerin – und sich selbst.
Ein „F*ck you“ für die Siegerin
Denn Bertens hatte in der Schlussphase ohnehin schon Schwierigkeiten, sich überhaupt auf den Füßen zu halten. Immer wieder fasste sich die Nummer acht der Welt an die Beine, egal ob rechte oder linke Seite. Es kam sogar so weit, dass Errani ihre Gegnerin nachäffte.
Dann war der vierte Matchball endlich zum 7:6, 3:6, 9:7 verwandelt. Doch damit mit dem Wahnsinn noch nicht genug. Bertens musste sich gefühlt ewig lange von der Physiotherapeutin behandeln lassen. Selbst diese schnelle Hilfe brachte nichts – Kiki konnte den Court nicht mehr auf eigenen Beinen verlassen.
Ganz im Gegensatz übrigens zu Errani, die der Siegerin noch ein deutlich hörbares „F*ck you“ mit auf den Weg gab. Wahnsinn!
(Bild (c) Screenshot Eurosport Player)




