Skandal nach Fehlentscheidung! Siegemund gewinnt bereits verlorenen Satz Leaderboard : 4475810 Top : 4475800

Unfassbare Szene in Roland Garros! Laura Siegemund lag in ihrem Erstrundenmatch gegen Kristina Mladenovic mit 1:5 und Satzball im ersten Satz zurück, ehe Stuhlschiedsrichterin Eva Asderaki eine folgenschwere Fehlentscheidung unterlief.

Siegemund hatte einen Stoppball der Französin erst nach zweimaligem Aufspringen des Balles erreicht. Danach berührte Mladenovic das Netz, als sie den Ball ins gegnerische Feld spielen wollte. Der Mega-Fehler: Asderaki gab den Punkt der Deutschen und nicht Mladenovic, die damit den Satz gewonnen hätte. „Kiki“ konnte es nicht fassen und schlug die Hände über dem Kopf zusammen.

Asderaki leistet sich Mega-Fehler

Kleine Entschuldigung für die Griechin: Der Vorfall ereignete sich auf der vom Schiedsrichterstuhl entfernten Linie – also nicht direkt vor den Augen Asderakis. Dennoch darf der erfahrenen Unparteiischen so ein Fauxpas nicht passieren!

Danach nahm der Wahnsinn seinen Lauf. Mladenovic vergab fünf weitere Satzbälle und Siegemund kämpfte sich Spiel für Spiel heran. Nach 73 Minuten hatte die US-Open-Siegerin im Doppel das Blatt endgültig gewendet. Mit 7:5 ging der Satz den sie eigentlich bereits verloren hatte an die DTB-Akteurin.

Im Moment führt Siegemund mit 2:1 im zweiten Satz. Sollte die Weltranglisten-66. gewinnen, dürfte Eva Asderaki noch eine unruhige Nacht bevorstehen.

(Bild (c) imago images / ZUMA Wire)