Becker knöpft sich Kyrgios vor: „Soll die Klappe halten“ Leaderboard : 4475810 Top : 4475800

Nick Kyrgios ist überhaupt nicht aktiv bei den US Open. Und dennoch ist der Australier, der sich derzeit in der Heimat aufhält, wieder mal in aller Munde. Der Grund: Eine – ziemlich dumme – Kritik an einem sehr erfolgreichen ATP-Kollegen.

Über Pablo Carreno Busta, den Halbfinalgegner von Alexander Zverev, twitterte Kyrgios: „Wenn Sand nicht existieren würde, wäre der Typ nicht einmal in der Nähe der Top 50.“ Eine ziemlich krude Behauptung, zog der Spanier nach 2017 doch bereits zum zweiten Mal ins Halbfinale der US Open ein. Und feierte einen Großteil seiner Erfolge auf Hartplatz und eben nicht auf Asche.

„Der ist ein Lautsprecher geworden – und selbst macht er gar nichts“

Die Antwort Carreno Bustas aus New YorkAntwort Carreno Bustas aus New York ließ nicht lange auf sich warten: „Er muss sehr gelangweilt sein … Wenn er auf die Tour zurückkommt, können wir wieder über ihn reden.“ Viel deutlicher wurde da derweil Boris Becker.

Der TV-Experte sagte zu Beginn des Halbfinalduells: „Nick Kyrgios soll echt mal die Klappe halten. Der ist ein Lautsprecher geworden, kritisiert andere Spieler – und selbst macht er gar nichts.“

Noch nicht allzu lange ist es her, dass Becker den Australier sogar als „Ratte“ bezeichnet hatte. Und sich einen wilden Twitter-Schlagabtausch mit Kyrgios wilden Twitter-Schlagabtausch mit Kyrgios geliefert hatte. Die Antwort aus Down Under wird vermutlich auch dieses Mal nicht lange auf sich warten lassen …

(Bild (c) imago images / Eibner)