„Um ehrlich zu sein, sehe ich keine positive Sache daran, ein Tennisprofi zu sein. Ich spiele nur wegen des Geldes. Wenn es kein Geld geben würde, würde ich sofort aufhören.“ Diese Aussage stammt von Alexander Bublik. Gegenüber der französischen Sportzeitung L’Équipe machte der Kasache schonungslos deutlich, dass er seinen Sport nur aus monetären Gründen ausübt.
Eben jenen Bublik besiegte Yannik Hanfmann am heutigen Mittwoch mit 7:5, 6:2 beim Sandplatzturnier in Kitzbühel. Es war bereits der dritte Erfolg in Serie für den 28-jährigen Karlsruher in den österreichischen Alpen. Hanfmann hatte in der Qualifikation bereits den früheren Top-Ten-Spieler Ernests Gulbis und Thiago Monteiro ausgeschaltet.
Hanfmann mit der Netzkante im Bunde
Gegen „Enfant terrible“ Bublik startete der Deutsche sofort mit dem Break. Nachdem Hanfmann beim Stand von 2:1 seinen Vorsprung wieder hergeben musste, verhalf ihm ein von der Netzkante abtropfender Stopp zur vorentscheidenden 6:5-Führung. Das Ausservieren stellte dann kein Problem mehr dar.
Im zweiten Satz war der Widerstand des Kasachen schnell gebrochen. Zwei weitere Breaks zum 1:0 und 5:2 ebneten dem Weltranglisten-118. den Weg ins Achtelfinale. Dort trifft Hanfmann auf die Nummer drei der Setzliste, den Serben Dusan Lajovic.
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