Ein Paukenschlag folgt auf den nächsten! Nachdem die French Open offiziell bekanntgaben, dass sie mit Zuschauern über die Bühne gehendass sie mit Zuschauern über die Bühne gehen, muss das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres eine Hiobsbotschaft hinnehmen. Denn anders als angenommen wird Ashleigh Barty nicht nach Paris reisen, um ihren Titel zu verteidigen.
„Es war eine schwierige Entscheidung, aber leider werde ich in diesem Jahr nicht in Europa an den Start gehen“, schrieb die Weltranglistenerste auf Instagram. „Die Gesundheit und das Wohlergehen meiner Familie und meines Teams werden immer meine erste Priorität sein.“
Barty begründet Absage mit COVID-19 und mangelhafter Vorbereitung
Für Barty, die bereits auf eine Teilnahme an den laufenden US Open verzichtet hatte, geht die Saison damit vorzeitig zu Ende. Sie wolle sich nun voll auf die Vorbereitung für ihr Heim-Grand-Slam in Melbourne 2021 konzentrieren, versicherte die Australierin.
Ihre Absage begründete die 24-Jährige unterdessen mit zwei wichtigen Punkten. Neben den weiterhin existenten gesundheitlichen Risiken in Zusammenhang mit COVID-19 sei auch die nicht planmäßig verlaufende Vorbereitung ein Problem. Wegen der Einreisesperre ihres Trainers habe sie sich nicht angemessen für den Sandplatz-Klassiker in Paris in Form bringen können, betonte Barty.
Es ist eine Absage, die die Veranstalter der French Open kalt erwischte. Turnierdirektor Guy Forget hatte den Start der Australierin in einer Pressekonferenz noch optimistisch bekanntgegeben.
(Bild (c) JUERGEN HASENKOPF)




