Bereits der Auftakt war ein wahrer Krimi. 7:6 im dritten Satz, gerade so weitergezittert. Nun das nächste überaus spannende Match – und das Aus für die 23-fache Grand-Slam-Siegerin.
Gegen Maria Sakkari reichte Serena Williams eine ordentliche Leistung samt Satzführung nicht aus. Am Ende einer spannenden und unterhaltsamen Begegnung musste die 38-Jährige der Griechin nach dem 7:5, 6:7, 1:6 gratulieren.
„Sie ist ein Vorbild für alle“
Schon in der Runde zuvor zitterte sich Serena gegen Arantxa Rus durch. Nun das Match gegen Sakkari, in dem die US-Amerikanerin beim 5:3 im zweiten Satz sowie beim 4:1 im Tiebreak des zweiten Durchgangs wie die sichere Siegerin aussah. Doch eine Behandlungspause am Rücken und – knapp einen Satz später – kamen der Legende beim 0:5 sogar die Tränen. Das linke Bein schmerzte zudem auch noch, eine ganz bittere Generalprobe für die am kommenden Montag beginnenden US Open.
Serena will – schon seit geraumer Zeit – endlich den langersehnten 24. Grand-Slam-Triumph einfahren. Der „Corona-Verzicht“ einiger Topspielerinnen macht diesen Traum einen Stück weit realistischer, die aktuelle Form lädt allerdings noch nicht zur größeren Titel-Sehnsucht ein.
Sakkari schwärmte derweil von ihrem Husarenstreich: „Es ist ein Traum für mich, Serena zu schlagen. Sie ist ein Vorbild für alle.“
(Bild (c) imago images / Paul Zimmer)




