Es war eine Schocknachricht für alle Tennisfans! Nach der Absage des 500er-Events in Washington machten schnell Gerüchte die Runde, dass auch die US Open der Corona-Krise zum Opfer fallen. Doch nur wenige Stunden später folgte die Entwarnung.
Die US Open sollen ungeachtet der Absage des geplanten ATP-Turniers in Washington stattfinden. Das teilten die Organisatoren am Dienstag mit. „Diese Entscheidung hat keinerlei Auswirkungen auf die US Open“, hieß es in einer Mitteilung in Bezug auf die ATP-Veranstaltung. Bei den US Open ab 31. August würden die Organisatoren „eine sichere und kontrollierte Umgebung für Spieler und alle anderen an beiden Turnieren Beteiligten schaffen“, hieß es.
Vor den US Open soll an gleicher Stelle das aus Cincinnati verlegte Masters-Turnier stattfinden.
Zuvor hatte die ATP mitgeteilt, dass das Männer-Turnier vom 14. bis 21. August abgesagt wird. Zuvor hatte die New York Times darüber berichtet. Die Veranstaltung sollte eigentlich die erste für die Tennis-Herren nach einer fünfmonatigen Zwangspause aufgrund der Coronavirus-Krise sein.
„Ich möchte gerne rübergehen“ – Struff will unbedingt die US Open spielen
Dass das Grand-Slam-Turnier im „Big Apple“ trotz aller Begleiterscheinungen über die Bühne gebracht werden soll, freut vor allem Jan-Lennard Struff: „Dass das Turnier in Washington stattfinden kann, war sehr, sehr fraglich. Bei den US Open planen sie eine Art Bubble, in Washington war es nicht so gewährleistet“, sagte Struff dem TV-Sender Sky am Dienstag.
Die deutsche Nummer zwei hat eine Teilnahme an den US Open fest eingeplant. „Ich möchte gerne rübergehen“, sagte Struff und ist auch davon überzeugt, dass viele Kollegen kommen werden. Nach einer fünfmonatigen Zwangspause sei es für den Tennissport wichtig, dass es wieder weitergehe. „Wir haben solange nicht gespielt, es brennen alle auf den Wettkampf.“
(Bild (c) Jürgen Hasenkopf / Text: dpa / Björn Walter)




