So verrückt wird der absolute Tennis-Showdown Leaderboard : 4475810 Top : 4475800

„Live Tennis.Like never before.“ So empfängt die Twitter-Seite des „Ultimate Tennis Showdown“ seine Besucher. Klotzen statt kleckern ist das Motto des neuen Formats.

Vier Top-Ten-Stars bestätigt

Gemeinsam mit Alex Popyrin, Vater des australischen Profis Alexei Popyrin, rief Patrick Mouratoglou das neue Event ist Leben. Der langjährige Trainer von Serena Williams stellt für das fünfwöchige Spektakel seine Akademie im Süden Frankreichs als Austragungsort zur Verfügung. Mit Stefanos Tsitsipas, Matteo Berrettini und David Goffin sind gleich drei Top-Ten-Spieler zum Auftakt der Serie am kommenden Wochenende dabei. Das Zehnerfeld komplettieren Alexei Popyrin, Benoit Paire, Lucas Pouille, Elliot Benchetrit, Dustin Brown, Feliciano Lopez und Richard Gasquet. Ab der zweiten Austragung stößt mit Dominic Thiem ein vierter Top-Ten-Star zum Teilnehmerfeld hinzu.

Vor dem Start des Events, das an fünf Wochenenden mit jeweils zehn Spielen ausgetragen werden soll, gaben die Veranstalter jetzt die Regeln bekannt. Und die sind, wie versprochen, revolutionär. Gespielt werden vier Mal zehn Minuten im Open-End Tie-Break-Format. Der Spieler, der mehr Ballwechsel im jeweiligen Viertel für sich entscheidet, erhält einen Punkt. Steht es nach den vier Vierteln 2:2, folgt ein Sudden Death. Dann gewinnt, wer sich bei abwechselndem Aufschlag zuerst zwei Punkte Vorsprung erstreitet. Eine Uhr beginnt und beendet die Abschnitte. Angefangene Ballwechsel werden beendet und noch gezählt, wenn die Zeit abgelaufen ist. Bei Unentschieden innerhalb eines Viertels gibt es einen Entscheidungspunkt.

„Soll langfristige finanzielle Lösung sein“

Außerdem wird On-Court-Coaching ein Mal pro Viertel erlaubt sein. Die Zeit zwischen den Ballwechseln wird mit einer Shot-Clock auf 15 Sekunden begrenzt. Außerdem lassen die Veranstalter Platz für einen „Twist“, der noch bekanntgegeben wird. Das Event „soll eine langfristige finanzielle Lösung sowohl für Topspieler als auch für niedriger platzierte Profis bereitstellen“, sagt Mouratoglou, der am ersten Wochenende 50000 Live-Stream-Zuschauer für das Event anstrebt. „Viele werden etwas dagegen haben“, räumt er weiter ein, „aber das ist nicht so wichtig. Das erste Ziel ist, dass es genug Leute mögen.“

Am Samstag beginnt die neue Tennis-Liga am Nachmittag mit der französischen Partie zwischen Lucas Pouille und Elliot Benchetrit. Es folgen die Matches Dustin BrownBenoit Paire, David Goffin – Matteo Berrettini, Feliciano Lopez – Alexei Popyrin und Stefanos Tsitsipas gegen Richard Gasquet.

(Bild © imago images / PanoramiC)