Es ist die Art der Hilfe, die besonders uneigennützig und besonders wichtig ist. Carla Suarez-Navarro nutzt nicht nur ihre Reichweite als Tennisprofi aus, sie packt auch selbst mit an.
„Zu Hause konnte ich nicht mehr viel machen“
Auf ihrer Heimatinsel Las Palmas engagiert sich die Spanierin freiwillig in einer „Food Bank“, einer gemeinnützigen Organisation für Grundverpflegung, ähnlich der „Tafel“ in Deutschland. „Zu Hause konnte ich nicht viel mehr machen, als Nachrichten über Social Media zu verbreiten oder zu spenden“, sagt die siebenfache Grand-Slam-Viertelfinalistin, „Ich habe gespürt, dass ich direkter involviert sein will. Und anderen zu helfen sollte gerade für jeden wichtig sein.“ Also kontaktierte sie eine der sozialen Einrichtung in ihrem Heimatort und begann, mit anzupacken.
Vier Stunden täglich half die 31-Jährige in einem Warenhaus aus, sortierte und organisierte Produkte für die Weitergabe. „Das Ganze hat mir geholfen, das privilegierte Leben, das ich habe, wertzuschätzen“, sagt Suarez-Navarro, „es ist etwas, das wirklich gebraucht wird in der Gesellschaft.“ Nach ihrer Zeit im Warenhaus reiste die Spanierin nach Barcelona. „Vielleicht kann ich dort auch helfen“, meint sie.
Karriereende verschoben?
Seit Anfang Mai war es der Weltranglisten-68. möglich, sich wieder auf dem Platz fit zu halten. Eigentlich wollte sie ihre Karriere in diesem Jahr beenden, ob es dazu nun kommen kann, ist unklar. „Das sehe ich noch nicht so“, sagt sie zu einer möglichen Fortsetzung der Tour in diesem Jahr, „im Moment ist Tennis nicht das Wichtigste.“
(Bild © imago images / ZUMA Press)




