Finden die US Open in diesem Jahr noch statt? Zuletzt erschien eine Austragung immer unwahrscheinlicher. Jetzt erklärt die US Tennis Association, wie das Grand Slam in Flushing Meadows doch stattfinden soll.
Charterflüge und negative Tests: Die möglichen Szenarien
Charterflüge, nur die nötigste Gefolgschaft, Kabinenzutritt nur vor Matches. Dazu negative Tests vor der Anreise, zentralisiertes Wohnen, weniger Linienrichter und tägliche Fieber-Checks. Diese und weitere Szenarios spielen die Veranstalter der US Open derzeit durch, um das Turnier trotz der widrigen Umstände stattfinden zu lassen. Aber: Eine Verschiebung räumlicher oder zeitlicher Natur ist nicht geplant.
„Wir werden weiter zu 150 Prozent darauf fokussiert bleiben, die US Open im Billie Jean King National Tennis Center in New York zu unserem Datum auszutragen“, sagte Stacey Allaster, die Geschäftsführerin im US-Tennisverband USTA, der Nachrichtenagentur AP. Eine Terminverschiebung oder die Verlegung an einen anderen Ort seien unwahrscheinlich.
Austragung mit Zuschauern „immer unwahrscheinlicher“
Um das Modell zum Laufen zu bringen, müssen sich alle anpassen. Die Infektionsrisiken sollen um jeden Preis minimiert werden. So könnte das Turnier zum Beispiel Physiotherapeuten und Masseure selber stellen, damit nicht jeder Spieler sein eigenes Team mitbringt. Elektronische Platzüberwachung soll die Zahl der Linienrichter verringern und das Umziehen in den Kabinen auf der Anlage wäre nur vor Matches möglich. Eine Austragung mit Zuschauern wird „immer unwahrscheinlicher“, doch es soll auch ohne Fans gehen. „TV- und Sponsorengelder sind immer noch ausreichend, um mit der Planung der US Open fortzufahren“, sagte der USTA-Offizielle Lew Sherr.
Aber: „All das ist immer noch ungewiss“, so Allaster, „wir haben noch keine Entscheidung getroffen.“ Eine Entscheidung soll „Mitte bis Ende Juni“ erfolgen.
(Bild © imago images / Paul Zimmer)




