Erfolg zahlt sich aus. Und Erfolg macht sexy. Das hat Naomi Osaka nun doppelt zu spüren bekommen – im positiven Sinne. Die Japanerin brach sogar einen vermeintlichen Allzeit-Rekord von Serena Williams.
Die Bestmarke in der Summe aller Einkünfte innerhalb von zwölf Monaten – Antrittsprämien, Preis- und Sponsorengelder – hielt bis dato Serena Williams. Ihre 36 Millionen US-Dollar aus der vorangegangenen Periode konnte noch keine Sportlerin toppen. Den zweitbesten Wert hielt mit Maria Sharapova (29,7 Millionen US-Dollar in 2015) ebenfalls eine Tennisspielerin.
Osaka und Williams schreiben gemeinsam Geschichte
Nun aber kommt Naomi Osaka um die Ecke – und torpediert die Bestmarke mit ihren 37,4 Millionen US-Dollar (34,3 Millionen Euro). „Osaka ist ein frisches Geschicht mit einer großartigen Hintergrundgeschichte“, sagte etwa David Carter, angesehener Sport-Professor an der USC Marshall School of Business. „Sie ist jung, erfolgreich und multikulturell. Attribute, die dazu beigetragen haben, dass viele große Sponsoren aus ihr eine globale Marketing-Ikone gemacht haben.“
Aktuell hat Naomi Osaka – die Tochter einer Japanerin und eines US-Haitianers – 15 Unternehmensriesen in ihrem Sponsoring-Pool. Darunter u.a. Nike, Yonex, Nissan Motor, Shiseido. Ein Ende? Nicht in Sicht. Deshalb klettert sie auf Rang 29 der Forbes-Liste.
Dicht dahinter: Serena Williams auf Platz 33. Zum ersten Mal in der Geschichte der Liste des renommierten Wirtschaftsmagazins sind damit zwei Frauen unter den 100 topverdienenden Sportlern. Genauer gesagt: Zwei Tennisspielerinnen.
(Bild (c) imago images / Xinhua)




