Diese Bilanz ist einfach unglaublich. Insgesamt 97 Mal stand der Maestro 2006 auf dem Court, unheimliche 92 Matches gewann er. Nur zwei Spieler konnten ihn in dieser Saison bezwingen.
Rafael Nadal. Und Andy Murray. Der Spanier schaffte es gleich viermal, in Dubai auf Hartplatz sowie gleich dreimal auf Sand (Monte Carlo, Rom, French Open). Der Schotte schlug Federer beim Masters in Cincinnati.
Doch ansonsten hieß es immer und immer wieder: Game, Set, Match – Federer. Die Australian Open gewonnen, in Wimbledon triumphiert, die US Open für sich entschieden, nur wegen der French Open verpasste Roger den Grand Slam (Triumph bei allen vier Turnieren in einem Jahr). Doch auch ohne den Titel in Paris wird das Jahr 2006 als das beste in der herausragenden Karriere des Schweizers eingehen.
Die Turniersiege von Roger Federer im Jahr 2006
– 8. Januar 2006 (Doha): Finale gegen Gaël Monfils 6:3, 7:6
– 29. Januar 2006 (Australian Open): Finale gegen arcos Baghdatis 5:7, 7:5, 6:0, 6:2
– 19. März 2006 (Indian Wells): Finale gegen James Blake 7:5, 6:3, 6:0
– 2. April 2006 (Miami): Finale gegen Ivan Ljubičić 7:6, 7:6, 7:6
– 18. Juni 2006 (Halle/Westf.): Finale gegen Tomáš Berdych 6:0, 6:7, 6:2
– 9. Juli 2006 (Wimbledon): Finale gegen Rafael Nadal 6:0, 7:6, 6:7, 6:3
– 13. August 2006 (Kanada): Finale gegen Richard Gasquet 2:6, 6:3, 6:2
– 10. September 2006 (US Open): Finale gegen Andy Roddick 6:2, 4:6, 7:5, 6:1
– 8. Oktober 2006 (Tokio): Finale gegen Tim Henman 6:3, 6:3
– 22. Oktober 2006 (Madrid): Finale gegen Fernando González 7:5, 6:1, 6:0
– 29. Oktober 2006 (Basel Teppich): Finale gegen 6:3, 6:2, 7:6
– 19. November 2006 (Tennis Masters Cup): Finale gegen James Blake 6:0, 6:3, 6:4
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