Fast 400 Plätze hoch: Sock trotz Final-Pleite zurück im Geschäft Leaderboard : 4475810 Top : 4475800

Eigentlich sollte am heutigen Montag die Qualifikation zum renommierten Masters in Indian Wells stattfinden. Wegen des Coronavirus wurde das Turnier jedoch abgesagtWegen des Coronavirus wurde das Turnier jedoch abgesagt. Einen Indian-Wells-Sieger 2020 gibt es aber dennoch: Der US-Amerikaner Steve Johnson durfte am Sonntag den Challenger-Pokal in die Höhe stemmen – nach einem 6:4, 6:4 gegen Jack Sock.

Für Johnson war es der zweite Sieg über seinen Landsmann in kürzester Zeit, nachdem er bereits im Februar Sock im Achtelfinale von Delray Beach Sock in die Schranken verweisen konnte. So oder so: Johnson vs. Sock war das wohl prominteste Challenger-Endspiel des bisherigen Tennisjahres. Auf der einen Seite Johnson, 30 Jahre alt, Wimbledon-Achtelfinalist 2016 und mit vier ATP-Titeln im Einzel dekoriert. Auf der anderen Seite Sock, 27 Jahre alt, ehemaliger Top-Ten-Spieler und ATP-Finals-Halbfinalist 2017.

Von #768 auf #384: Sock macht Boden gut

Auch wenn Letzterer in Johnson nun seinen Meister fand: Beide Finalisten des Challengers in Indian Wells dürfen sich als Gewinner fühlen. Dieses Gefühl untermauert der Blick auf die neue Weltrangliste. Sock, der aufgrund von vielen Verletzungen lange Zeit kaum eine Rolle im Welt-Tennis mehr gespielt hatte, machte durch seine starken Leistungen in Indian Wells einen Sprung um fast 400 Plätze. Im ATP-Ranking verbesserte sich der Mann aus Nebraska um 384 Ränge von #768 auf #384.

Auf dem Weg ins Finale konnte Sock durchaus prominente Kontrahenten wie Ugo Humbert (an Eins gesetzt) oder Denis Kudla ausschalten. Ärgerlich für den US-Amerikaner: Für das Masters hatte ihm Turnierdirektor Tommy Haas eine Wildcard zugesichert, in deren Genuss er aufgrund der Absage nun allerdings (vorerst) nicht kommen wird.

Der Formanstieg Socks hatte seinen Fans Hoffnung gemacht, dass er diesmal abschneiden würde als bei seinen vergangenen Wildcard-Teilnahmen bei den US Open 2019 und in New York 2020. Bei beiden Turnieren war für den US-Amerikaner bereits in der ersten Runde Endstation.

(Bild © imago images / ZUMA Press)