Dieses DTB-Quintett soll die Finals perfekt machen Leaderboard : 4475810 Top : 4475800

Michael Kohlmann, Kapitän des Deutschen Davis Cup-Teams, hat die Aufstellung für die kommende Qualifikationsrunde gegen Weißrussland bekannt gegeben. Die Partie, die am 06. und 07. März in Düsseldorf stattfindet, wird vom gleichen Aufgebot wie bei den Davis Cup-Finals 2019 bestritten.

Für das Einzel sind damit Jan-Lennard Struff, Philipp Kohlschreiber und Dominik Koepfer vorgesehen. Das Doppel soll durch die amtierenden French Open-Sieger Kevin Krawietz und Andreas Mies abgedeckt werden. „Mit diesen fünf Spielern haben wir uns im letzten November bei den Finals sehr gut präsentiert. Ich bin überzeugt, dass sie auch in Düsseldorf wieder eine gute Leistung zeigen werden. Die Weißrussen sind keinesfalls zu unterschätzen und werden uns mit Sicherheit vor heimischem Publikum ärgern wollen“, sagt Teamkapitän Kohlmann. „Allerdings vertrauen wir neben einer guten Vorbereitung auf die Matches auch auf die Unterstützung durch das tennisbegeisterte Düsseldorfer Publikum.“

Ohne Alexander Zverev

Durch die Bekanntgabe der Nominierungen ist nun auch sicher, dass Deutschlands Nummer 1 Alexander Zverev nicht für die Davis Cup-Qualifikationspartie anreisen wird. Damit hatte Michael Kohlmann, wie er vor einigen Tagen in einem Interview gegenüber der Westdeutschen Zeitung bereits andeutete, aber auch schon gerechnet. Zverev spielt derzeit beim ATP-Turnier in Acapulco und ist für die Woche nach der Davis Cup-Partie für das Masters in Indian Wells gemeldet. Dass er den Termin wahrnehmen würde, war daher eher unwahrscheinlich.

An Erfahrung und Leistungsstärke wird es der deutschen Mannschaft im Castello in Düsseldorf aber nicht fehlen. Jan-Lennard Struff wird als Spieler mit dem höchsten Einzelranking das Team wie in Madrid anführen. Der Warsteiner hat im Nationenvergleich bisher insgesamt 14 Partien bestritten (Einzel und Doppel). Das kann nur von Philipp Kohlschreiber getoppt werden, der als einer der erfahrensten deutschen Davis Cup-Akteuere, in bisher 40 Partien für Deutschland antrat. Dominik Koepfer, Kevin Krawietz und Andreas Mies sind jeweils zum zweiten Mal nominiert. Koepfer wartet noch auf seinen ersten Einsatz, die „Kramies“ hatten in Madrid bei den Finals zwei Matches erfolgreich bestritten.

Geänderter Modus

Durch die Davis Cup-Reform ändert sich der Spielmodus für die Qualifikationspartien auf dem Weg zum Finalturnier. In Düsseldorf wird nur noch an zwei Tagen, Freitag und Samstag, gespielt. Am Freitag finden zwei Einzel statt, am Samstag wird zunächst das Doppel gespielt und dann die zwei Einzel. Ist die Begegnung nach dem dritten oder vierten Match bereits entschieden, kann das letzte Einzel entfallen. Alle Matches gehen über zwei Gewinnsätze („Best-of-Three“).

Der Sieger der Begegnung zwischen Deutschland und Weißrussland wird an der Davis Cup-Finalrunde vom 23. bis 29. November in Madrid teilnehmen. Dort wird unter 18 Mannschaften der Davis Cup-Sieger ausgespielt.

(Bild © imago / Cordon Press /Miguelez Sports / Manuel Queimadelos)