Für Deutschland ist nur noch Alexander Zverev im Rennen ums Finale der Australian Open? Das ist nicht ganz richtig, denn auch Alexandra Vecic kann noch auf den Einzug ins Endspiel hoffen. Die 18-jährige Juniorin profitierte im Viertelfinale beim Stand von 6:4, 1:1 von der Aufgabe ihrer Gegnerin Ane Mintegi Del Olmo.
Die 16-jährige Spanierin, Nummer 12 der Setzliste, konnte scheinbar wegen Atemproblemen das Match nicht mehr beenden. Die Partie der beiden Juniorinnen war beim späteren Endstand aufgrund der „Heat Rule“ eine zeitlang unterbrochen worden. Danach nahm Del Olmo die Partie dann nicht mehr auf. Temperaturen von an die 40 Grad hatten das Spielen besonders auf den ungeschützten Außenplätzen zu einer Herausforderung gemacht.
Alexandra Vecic war gemeinsam mit drei weiteren deutschen Juniorinnen ins Nachwuchsturnier gestartet. Nach einem Auftaktsieg gegen die Schweizerin Jada Bui hatte die 18-Jährige in der zweiten Runde die Nummer 1 der Setzliste Elsa Jacquemot (Frankreich) aus dem Rennen geworfen. Es folgte der Achtelfinalsieg gegen die Indonesierin Priska Madelyn Nugroho (Nummer 15 der Setzliste) und nun also das Durchkommen ins Halbfinale.
Barbara Rittner, Head of Women’s Tennis beim DTB, hatte sich schon zuvor sehr positiv über Vecic geäußert: „Sie gibt alles für den Erfolg. Wenn du ihr sagst, mach 673 Seilsprünge, machst sie mindestens 673 Seilsprünge. Aber vermutlich viel mehr.“ In der Runde der letzten Vier trifft Vecic auf die Polin Weronika Baszak. Das zweite Halbfinale bestreiten Zhuoxuan Bai aus China und Victoria Jimenez Kasintseva aus Andorra. Jimenez Kasintseva ist mit 14 Jahren die jüngste Spielerin im Draw der Juniorinnen.
(Bild © imago / ZUMA Press / AFP7)




