Zuletzt hatte sie mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen. Doch davon war bei Angelique Kerber in ihrem ersten Match bei den Australian Open rein gar nichts zu sehen.
Es ging gegen eine Qualifikantin. Die Italienerin Elisabetta Cocciaretto ist auf der WTA-Tour zwar ziemlich unbekannt, aber auf die leichte Schulter nahm „Angie“ sie dennoch nicht. Wäre auch fatal gewesen bei drei Siegen Cocciarettos in der Quali. Kerber sagte später auch: „Es ist nie so leicht, die erste Runde zu spielen.“ Am Ende stand aber letztlich ein recht lockeres 6:2, 6:2.
„Es ist das beste Gefühl, das ich jemals hatte“
Der Auftakt hätte besser gar nicht verlaufen können, denn der DTB-Akteurin gelang direkt ein Break zum 1:0. Beim Aufschlag servierte sie danach gleich zweimal zu Null durch, ehe das zweite Break zum 5:2 gelang und kurz darauf der Satzgewinn.
Im zweiten Durchgang ging es ganz, ganz schnell: 1:0, 2:0, 3:0, 4:0, 5:0. Es sah nach der Höchststrafe für die Italienerin aus, die dann aber noch zwei Spiele für sich entscheiden konnte.
Die Freude Kerbers konnte das aber natürlich nicht schmälern: „Es ist das beste Gefühl, das ich jemals hatte“, sagte sie bezogen auf ihre Rückkehr zu den Australian Open. In der zweiten Runde kann sie es gegen gegen Priscilla Hon (Australian) auf ein Neues genießen.
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