Eigentlich sollte es ein Doppel-Halbfinale mit vorzüglicher Besetzung werden. Doch eine Absage macht einen Strich durch die Rechnung. Diese hat aber auf spezielle Art etwas Gutes.
Der Reihe nach. Vor dem WTA-Turnier in Brisbane hatte Ashleigh Barty gesagt, sie wolle ihr gesamtes im Einzel und Doppel erspieltes Preisgeld für die Opfer der Buschbrände spenden. Im Einzel scheiterte die Nummer eins der Welt und Topfavoritin überraschend bereits nach ihrem ersten Match, sodass dadurch „nur“ 22.050 Dollar heraussprangen.
| Event | W | F | SF | QF | Round of 16 | Round of 321 | Q3 | Q2 | Q1 |
| Singles | $266,000 | $142,000 | $75,050 | $40,600 | $22,050 | $12,000 | $6,500 | $3,400 | $1,900 |
| Doubles * | $84,000 | $44,800 | $25,000 | $12,900 | $7,000 | N/A | N/A | N/A | N/A |
Quelle: Wikipedia
Aus 22.400 können noch 42.000 werden
Im Doppel allerdings ist Barty noch an der Seite von Kiki Bertens vertreten. Im Halbfinale sollte es mit der Niederländerin gegen die Paarung Kristina Mladenovic/Ajla Tomljanovic gehen. Doch daraus wurde nichts, da die Französin Mladenovic auf Grund eines Virus absagen musste.
„Kiki“ sorgte damit unfreiwillig für einen weiteren enormen Anstieg der Buschfeuer-Spenden. Als Doppel-Endspielteilnehmerin hat Ashleigh Barty nämlich exakt 22.400 Dollar sicher. Sollte sie mit Bertens den Titel holen, sind es sogar 42.000 Dollar. Da darf man ruhig mal etwas parteiisch die Daumen drücken.
(Bild (c) imago images / AAP)




