Der Auftakt beim ATP Cup war aus deutscher Sicht schlicht und einfach zum Vergessen. Gegen Gastgeber Australien setzte es eine deftige Pleite. Nun ist der erste Schritt zur Wiedergutmachung getan.
Es ging gegen den Griechen Michail Pervolarakis. Besser gesagt: Gegen den ziemlich unbekannten Griechen Pervolarakis. Der 23-Jährige ist nur die Nummer 487 der Welt, darum war Jan-Lennard Struff natürlich in der Favoritenrolle.
Struff liefert genau die richtige Antwort
Dass solche Matches aber auch erst einmal gewonnen werden müssen, zeigte sich im ersten Satz. Der krasse Außenseiter lieferte erhebliche Gegenwehr, ging mit dem Break zum 3:2 sogar in Führung. Struffs Antwort? Genau die Richtige. Das Rebreak zum 3:3, zwei souveräne Aufschlagspiele – und noch ein weiteres Break zum 6:4-Satzgewinn.
Der Return saß nun, auch beim Aufschlag kam der DTB-Profi immer besser in Schwung. Die Ausbeute im zweiten Durchgang ließ sich daher blicken: 14 von 15 Punkte erzielt, wenn der erste Aufschlag kam (93 Prozent). So geriet „Struff“ nicht mehr in Gefahr, zumal er Pervolarakis erneut gleich zweimal den Service abnahm.
Ein wichtiger, im Idealfall sogar befreiender Sieg für das deutsche Team. Im Anschluss hat Alexander Zverev allerdings einen richtigen Brocken vor der Brust, es wartet der amtierende ATP-Weltmeister Stefanos Tsitsipas. Danach hätten noch Kevin Krawietz und Andreas Mies im Doppel die Chance, für den Sieg über die Griechen zu sorgen.
(Bild (c) imago images / AAP)




