ATP-Masters in Paris: Jan-Lennard Struff beweist starke Nehmerqualitäten Leaderboard : 4475810 Top : 4475800

Es stand 4:6, 5:5 und Breakball gegen sich. Eine prekäre Lage, aus der sich Jan-Lennard Struff gekonnt befreite. Auch dank überragender Statistiken in einem speziellen Bereich.

Der Reihe nach: Auf Grund zwei, drei Absagen aus vorderer Reihe rutschte der Deutsche direkt in das Hauptfeld des Paris-Masters, das er sonst mit Weltranglistenposition 36 haarscharf verpasst hätte. Nun also direkt dabei – kurioserweise zum Auftakt gegen einen Qualifikanten.

Mit dem Rücken zur Wand beginnt der starke Lauf

Das Los meinte es ganz gut mit Yoshishito Nishioka, wenn auch der Japaner in der Quali gegen Feliciano Lopez sowie Andreas Seppi ansprechende Leistungen gezeigt hatte. Und diese setzte er auch gegen Struff anfangs fort. In Satz eins setzte sich Nishioka schnell auf 4:1 ab, brachte den Vorsprung bis zum 6:4 ins Ziel.

Im zweiten Durchgang stand „Struffi“ dann mit dem Rücken zur Wand. Beim 5:5 musste er einen Breakball abwehren, der sich schon wie ein halber Matchball anfühlte. Es gelang, sowie kurz darauf auch das Break zum Satzausgleich. Der finale Durchgang war im Anschluss eine lockere Sache, Struff siegte auch dank seiner 20 Asse am Ende mit 4:6, 7:5, 6:2. In der kommenden Runde bekommt er es mit den an Position acht gestuften Russen Karen Khachanov zu tun.

(Bild (c) imago images / Beautiful Sports)